23.01.2012
Jahreshauptversammlung der Meinerzhagener Grünen
Alle Jahre wieder, gilt es auch im OV Meinerzhagen einen neuen Vorstand zu wählen bzw. den Alten zu bestätigen. Am 19. Januar war es so weit. Neu im Vorstand ist als Schriftführerin Margret Langenohl, ansonsten bleibt es bei den bewährten "AmtsinhaberInnen" Astrid Kahlke (Sprecherin), Paolino Barone (Sprecher) und Sibylle Panse (Kassiererin). Neben Rückblicken aus dem Vorstand und der Fraktion zur politischen Arbeit, wurden die Schwerpunkte für das nächste Jahr grob skizziert. Im besonderen Blickpunkt werden in diesem Jahr die Schulpolitik, Stadtentwicklung und weiterhin die Umwelt- bzw. Energiepolitik stehen. Außerdem sollen neue Mitglieder oder besser gesagt "Mitmacherinnen" und "Mitmacher" gewonnen werden.

v.l: Margret Langenohl, Paolino Barone, Astrid Kahlke, Sibylle Panse
22.12.2011


29.11.2011
Rede zum Haushalt 2012 von Bündnis 90/Die Grünen
Montag, 28. November 2011
(Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrte Damen und Herren!
„Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht dass sie bleibt!“
Dieses Zitat von Erich Fried umschreibt zutreffend, dass ein Festklammern an alten Strukturen und ein Nicht-loslassen-können von Liebgewonnenem, in naher Zukunft ein Problem werden kann. Ein allein auf Wachstum und Flächenverbrauch ausgerichtetes Denken und Handeln hilft uns heute nicht mehr weiter.
weiter lesen?? <klick hier>
16.11.2011
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Europa Fragen und Antworten zur Euro-Krise Alle Infos rund um die EU-Schuldenkrise |
07.11.2011
Happy Birthday!!!
Heute hat der Meinerzhagener Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen Geburtstag!!!

Wie alt wird der OV heute? Richtig, 3 Jahre!!!
26.10.2011
2 Jahre "Grüne" Fraktion im Meinerzhagener Stadtrat - Happy Birthday!!
Am Anfang belächelt, doch die Zeiten ändern sich. Konstruktiv, innovativ und auch mal gegen den Strom. Die Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden sind auf "grünem Mist" gewachsen, auch wenn sich dafür andere in der Zeitung den Orden angesteckt haben. Macht nichts, es geht um die Sache - Rampenlicht, große Worte, Ehrenringe & Co, sind nicht unser Ding. Bei letzterem erntet man auch schon mal ein "schämt euch", wenn man anderer Meinung und mit der Vorgehensweise nicht einverstanden ist! Für Wirbel hat auch unser "Fragenkatalog" an die Verwaltung gesorgt - ein Novum für Meinerzhagen.
Und nicht vergessen, Strassenschilder werden erst nach dem betreffenden Ratsbeschluss aufgestellt und nicht vorher, woll!?
20.10.2011
Nachschlagszahlungen - Nein Danke!
Ratssitzung am 17.10.2011 zum Interkommunalen Gewerbegebiet Grünewald:
Wir Grüne bleiben dabei, wir hätten dieses Gewerbegebiet nicht gebraucht. Aus diesem Grund werden wir bei allen Beschlussvorlagen dieser Ratssitzung bezüglich des Gewerbegebiet Grünewald mit NEIN stimmen.
Wir sehen die Gefahr einer enormen Kostenentwicklung der Quadratmeterpreise durch immer mehr Nachschlagszahlungen, durch Zins und Zinseszins, und mögliche Steigerungen des allgemeinen Zinsniveaus. Befeuert wird diese Kostenentwicklung durch eine immer wahrscheinlicher werdende Abflachung oder sogar Rückgang der weltweiten Konjunktur, die einen Verkauf von Gewerbeflächen immer schwieriger gestaltet. Die bisherigen Nachschlagszahlungen haben zur einer Quadratmeterpreis- steigerung von ca. 1,40 Euro geführt. Jedes Jahr kommt eine weitere Steigerung von ca. 1,20 Euro pro qm durch Zinsen und Kosten für Bürgschaften hinzu. Eine Situation mit möglicherweise schweren negativen finanziellen Folgen für unsere Stadt.
Ingolf Becker (Fraktionsvorsitzender)
3.10.2011
Jenny ist zurück aus Nicaragua!
Ein Vortrag über ihre Arbeit vor Ort am 6. Oktober um 19:30 Uhr im Eine Welt Laden/Galerie Langenohl
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich noch keine Ahnung, was ich nach dem Abitur am Meinerzhagener Gymnasium machen sollte. Hals über Kopf schmiss ich mich ins Abenteuer: ein zwölfmonatiger Freiwilligendienst in Nicaragua.
Heute weiß ich, dass es das Beste war, was ich machen konnte. Ein Jahr lang habe ich in dem Centro de Mujeres de Masaya, einem Frauenrechtsprojekt, gearbeitet. Durch Seminare zur Gewaltaufklärung und HIV/Aids Prävention versuchten meine Mitarbeiter und ich das tägliche Schicksal vieler nicaraguanischen Frauen zu durchbrechen.
In meiner sechsköpfigen Gastfamilie lernte ich das nicaraguanische Familienleben kennen und lieben. In meiner Freizeit folgte ich allen Himmelsrichtungen um die unzähligen Vulkane, Seen, Wasserfälle, Strände und Wälder Nicaraguas kennen zu lernen.
Mit vielen Informationen, Geschichten, Gedanken und Fotos im Gepäck bin ich zurück gekommen und möchte das gerne am 6. Oktober um 19.30 Uhr im Eine Welt Laden Meinerzhagen mit euch teilen.
28.09.2011
Graue Mauer rückt in Blickpunkt des grünen Ministers

Bündnis 90/Die Grünen hat NRW-Umweltminister Johannes Remmel zum Ortstermin an der Südumgehung eingeladen – Hoffnung auf Begrünung des grauen Betonkanals
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Der graue Betonkanal an der Südumgehung rückt jetzt auch in den Blickpunkt des grünen Umweltministers. Auf Einladung der Meinerzhagener Grünen wird sich Landesumweltminister Johannes Remmel am Freitag, 30. September, selbst ein Bild von der Fehlplanung machen. Der Hintergrund: Seit ihrem Einzug den Rat der Stadt Meinerzhagen haben sich die Meinerzhagener Grünen mit Anfragen und Aktionen bemüht, die öde Wand zu begrünen. Übrigens als einzige der Ratsfraktionen. Bei einem Aktionsstand am 22. August 2009 haben sie mit Anwohnern diskutiert und sich deren Bedenken angehört. Dabei wurde auch der Begriff Wallstreet (Mauerstraße) geprägt. Einige Besucher hatten sogar Blumen zu der symbolischen Begrünungsaktion mitgebracht. Die Behörden haben eine dauerhafte Begrünung bisher mit Verweis auf technische Hindernisse abgelehnt. Am 21. April diesen Jahres unterzeichneten an einem Vormittag fast 300 Bürgerinnen und Bürger an einem Info-Stand in der Stadtmitte eine Eingabe des Ortsverbandes der Grünen an den Petitionsausschuss des Landtages. Grünen-Sprecherin Astrid Kahlke: „Der Ausschuss prüft noch. Aber dass der Minister, zugleich zuständiger Grünen-Abgeordneter für diesen Wahlkreis, sich vor Ort informiert, zeigt uns, dass unser Anliegen und das der Anlieger berechtigt ist. Fraktionssprecher Ingolf Becker: „Wir halten daran fest, dass der in Beton gegossene „Alb-“Traum durch eine Begrünung sowohl optisch als auch schallmindernd aufgewertet würde.“ |
20.07.2011
Leserbrief zu der Empörung über die Grünen
"MZ" Di 19.07.2011
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Welche Unverschämtheit! Da wagt es die kleine grüne Partei im Rat unbequeme Fragen zu stellen. Und das alles, um sich wichtig zu machen und die anderen Parteien zu ärgern!
Werden Fragen und Anregungen nur ernst genommen, wenn sie aus der gleichen Partei kommen? Am Mittwoch, den 13.7.11 wird in der MZ die Forderung der Ratsfrau Elke Peters (SPD), den Minigolfplatz unabhängig vom Bad zu öffnen, vom Bürgermeister Pierlings wohlwollend aufgenommen und zur Prüfung an die Verwaltung weiter gegeben. Klasse Idee und gute Reaktion! So etwas wünschte ich mir als Mitglied der Grünen auch für unsere Partei. Stattdessen unterstellt der Bürgermeister dem Fragenkatalog der Grünen „verklausulierte Wertungen und Unterstellungen“. Natürlich werden nur Fragen gestellt, bei denen vermutet wird, dass etwas verbessert werden kann; ist das eine Beleidigung des Rates? Und Gerd Wirth von der SPD gibt höhnisch zu bedenken, dass demnächst nachgefragt wird, was die Beantwortung der Fragen kostet. Sehr witzig? Oder doch dreist? Als Nächster regt sich der „Schelm“ („Ein Schelm, der Böses dabei denkt.“) Raimo Benger von der UWG in seinem Leserbrief am 16.7.11 über die Anfragen der Grünen auf. Ist z. B. der Gedanke so abwegig, dass es kinderfreundlicher ist, eine Bedarfsüberprüfung der Standorte von Kinderspielplätzen vorzunehmen, um alte Spielplätze nicht mehr kostenträchtig zu renovieren, sondern evtl. in kinderreichen Wohngegenden neue zu errichten? Bei den Städtepartnerschaften wird nicht bestritten, dass sie in der Vergangenheit zur Völkerverständigung beigetragen haben. Heute sind die Kontakt zum europäischen Ausland aber etwas so selbstverständliches und die Beziehungen so stabil, dass die herkömmliche Partnerschaftspflege in dieser Form und Intensität nicht mehr zeitgemäß sein muss. Ich sehe dadurch nicht die Freundschaft gefährdet und auch nicht die Gefahr einer Wirtschafts- und Währungskrise. Vielleicht wären heute Partnerschaften zu anderen und krisengeschüttelten Staaten notweniger. Ebenfalls halte ich die Auszeichnung durch den Ehrenring für nicht mehr zeitgemäß. Gibt es keine andere und bessere Formen der Anerkennung? Ein Ring ist für mich ein Schmuckstück. Wann und wo soll er getragen werden? Nach dem Tode des Trägers muss der Ring von den Erben nicht zurück gegeben werden, darf aber auch nicht verkauft werden. Wohin damit? Täte es eine Urkunde nicht auch? Die Bedenken, dass es nicht gut sein kann, dass hauptsächlich Politiker geehrt werden, wurde bereits in der letzten Ratssitzung von der FDP und den Grünen vorgetragen. Noch etwas: Ich habe den Eindruck, dass das Thema Sparen im Moment nicht mehr angesagt ist und nur noch bei den Grünen vorkommt. Ist der Haushalt schon ausgeglichen? Ich finde, es gibt eine Menge Fragen zu stellen. Packen wir die Aufgaben gemeinsam kritisch und kreativ an, als die vom Bürger gewählten Vertreter. Margret Langenohl |
20.07.2011
Leserbrief "MZ" vom Di 19.07.2011
Schämen? Warum? Weil man mehr Transparenz und Bürgernähe in der Politik einfordert, die dann auch für die Verleihung des Ehrenringes gilt? Darf man keine Kritik an einem Verfahren üben, Bedenken äußern oder anderer Meinung sein? Wir leben in einer Demokratie. Und die lebt von Austausch von Meinungen, übrigens ein Grundrecht. (Artikel 5 des Grundgesetztes). Die Person Helmut Benninghaus war mit keinem Wort Gegenstand meiner Rede – ich wollte eine Grundsatzdiskussion anregen! Beschämend ist allenfalls, wie auf abweichende Meinungen reagiert wird. Verwaltungsarbeit kostet Geld, denn die MitarbeiterInnen bekommen eine Entlohnung für ihre Arbeit. Anfragen zu beantworten ist ihr Job, Tagesgeschäft. Andernorts jedenfalls. Demokratie gibt es nicht zum Nulltarif. Sie kostet Geld, Zeit und manchmal auch Nerven! Wie würde denn die Alternative aussehen? Dass die schriftlichen Anfragen der Grünen an die Verwaltung ein Novum für Meinerzhagen waren, überrascht. Dieses „Werkzeug“ der Kommunalpolitik gehört woanders zur normalen Ratsarbeit dazu. Die Reaktionen im Rat auf diesen „Fragenkatalog“ habe ich nicht verstanden, da die Geschäftsordnung des Rates der Stadt Meinerzhagen dies unter §17 (1) „Fragerecht der Ratsmitglieder“ vorsieht. Nachzulesen ist der „Fragenkatalog“ der angeblich mit „verklausulierten Wertungen“ und „Unterstellungen“ gespickt ist unter www.gruene-meinerzhagen.de inklusive der Antworten der Verwaltung. Noch etwas: Die Idee zur „Bücherzelle“ stammt von den Meinerzhagener Grünen, es wurde keine Idee des Stadtmarketings „nachgeplappert“. Dies wurde auch im Rat von Ratsfrau Christiane Schürmann (SPD), die sich im Stadtmarketing engagiert, bestätigt. Diese Klarstellung wurde in der Veröffentlichung aber leider nicht erwähnt. - Da hat sich wohl jemand nicht richtig informiert bevor er mit „Nein“ abgestimmt hat. Ingolf Becker
Fraktionsvorsitzender von
Bündnis 90/Die Grünen
15.07.2011
Wir hätten da mal ein paar Fragen!
Unser "Fragenkatalog" mit den "verklausulierten Wertungen" und "Unterstellungen" an den Bürgermeister und die Antworten.
<hier klicken> oder auf die Überschrift.
12.07.2011
Schämen? Warum?
Rede zum Beschluss des Rates zur Verleihung des Ehrenringes 11.07.2011
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(Es gilt das gesprochene Wort)
Herr Bürgermeister, meine Damen, meine Herren!
Die Politik sollte von Transparenz und Bürgernähe geprägt sein. Dies kann ich persönlich bei der Vergabe des Ehrenringes oder besser gesagt auf dem Wege dorthin nicht erkennen.
Ein Vorschlag für eine Person die den Ehrenring der Stadt Meinerzhagen erhalten soll, müsste somit von den Bürgerinnen und Bürgern kommen und von einer breiten Mehrheit in der Bürgerschaft mitgetragen werden. Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ist dies in Grundzügen der Fall.
Ein möglicher Ehrenringträger der aus den Reihen des Rates der Stadt Meinerzhagen kommt und von langjährigen politischen Weggefährten vorgeschlagen wird, dies hat für mich einen faden Beigeschmack! Auf diese Weise wird schnell der Begriff von „Vetternwirtschaft“ und vom „Klüngel“ in der Bürgerschaft laut. Die Verleihung des Ehrenrings darf sich nicht nur auf die Kommunalpolitik beschränken.
Es gibt viele Bürgerinnen und Bürger, die durch ihr Engagement die Stadt nach innen und außen repräsentieren.
Sie opfern ihre kostbare Freizeit im Sport, Sozialem und für die Umwelt, ohne dass sie hierfür eine Aufwandsentschädigung oder ein Sitzungsgeld bekommen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, wer sich außerhalb der Politik engagiert bekommt die Ehrenamtskarte und wer lange genug politisch tätig war bekommt dafür den Ehrenring! Die Verleihung des Ehrenrings muss faire und für die Bürgerschaft nach vollziehbar sein. Auch wenn man sich nicht tagtäglich mit der heimischen Politik befasst. Es muss etwas besonderes , etwas außergewöhliches sein! Die Satzung zur Vergabe des Ehrenrings stammt aus dem Jahr 1967 und ist so schwammig formuliert, sodass praktisch jedem oder keinem der Ehrenring verliehen werden kann. Eindeutige Kriterien findet man dort keine! Außerdem stellen sich mir noch folgende Fragen:
Ist die Verleihung des Ehrenrings noch Zeitgemäß?
Ich stelle hiermit für Bündnis 90/Die Grünen folgenden Antrag: „Die Abstimmung zur Verleihung des Ehrenrings zu verschieben, um erst einmal eine Grundsatzdiskussion zu führen, ob zukünftig ein Ehrenring verliehen werden soll? Wenn ja, müssen Kriterien und ein transparentes bürgernahes Verfahren erarbeitet werden. Dies soll in den zuständigen Ausschüssen beraten und erarbeitet werden.“
Ich danke Ihnen Ingolf Becker |
12.07.2011
Leserbrief zum MZ-Bericht
„Gemeinsam in neue Energien investieren“ vom Di. 7. Juli 2011.
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Prima, nun outet sich auch der Bürgermeister als Grüner. – Mehr als eineinhalb Jahre nachdem die Fraktionen der Grünen im Rat ein Klimakonzept und Solardächer gefordert hatten. Nun ein erster kleiner Schritt.
Die Grünen haben noch mehr Ideen, mit denen der rote Bürgermeister es der schwarzen Kanzlerin gleichtun tun könnte, sich eine grüne Kappe aufzusetzen:
Wie wär’s mit Öko-Strom für städtische Einrichtungen? Das wäre eine echte Energiewende, keine populistische Phrase. Wie wär’s mit einer Erweiterung oder Ausweisung von mehr Windvorrangflächen? Wie wär‘s mit einer Biogasanlage für Meinerzhagen, um Grünabfälle zu verwerten, Transportkosten zu sparen, die CO-2-Bilanz zu entlasten und auch noch bei den Müllgebühren zu sparen? Wie wär’s mit der Anwerbung bzw. Ansiedlung nachhaltig und ökologisch wirtschaftender Unternehmen etwa im Gewerbegebiet Grünewald? Noch etwas: Exempel statuiert man, indem man Vorreiter ist, nicht wenn man hinterherhinkt und macht, was andernorts seit Jahren praktiziert wird. Manch einem triebe diese Show auf dem Dach die Schamesröte ins Gesicht. Die Grünen ärgern sich deswegen aber nicht schwarz. Sie freuen sich, dass auch ein Blassroter gemerkt hat: Die Zukunft ist grün. Weiter so! Astrid Kahlke |
23.06.2011
Nacht der langen Tische

(Quelle großes Foto: Meinerzhagener Zeitung)
Bei Regen unterm grünen Sonnenschirm! Auch bei der 2. Nacht der langen Tische waren die Meinerzhagener Grünen mit dabei. Dank eines reich gedeckten Tischs, guter Musik und Unterhaltung, war die Stimmung trotz miesem Wetter super. Ein dickes Lob an das Stadtmarketing, die verschiedenen Musikgruppen, Zauberer, Gaukler und an die vielen helfenden Hände, die vor, wärend und nach der gelungenen Veranstaltung im Einsatz waren.
29.04.2011
25. April Demo in Gronau
Die Groß-Demonstration vor der Urananreicherungsanlage in Gronau, einem Herzstück der deutschen Atomindustrie, war eine von zwölf Demonstrationen gegen Atomenergie unter dem Motto "1986 Tschernobyl – 2011 Fukushima: Atomkraftwerke endlich abschalten!" in ganz Deutschland am Ostermontag zum 25. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl. Insgesamt haben am Ostermontag über 140.000 Menschen gegen Atomkraft demonstriert und wir waren vor Ort in Gronau.
Bilder gucken? <hier klicken> oder auf das Bild
29.04.2011
Osteraktion 2011

An unserem kleinen "Osterstand" gab es in diesem Jahr nicht nur bunte Tulpen, sondern es wurden Unterschriften für die Petition an den Landtag zur Begrünung der Meinerzhagener "Wallstreet" (Lärmschutzwände an der Südumgehung) gesammelt. In nur zwei Stunden waren es über 200 Unterschriften! Die Petition wir im Mai in Düsseldorf übergeben.

Zur Erinnerung: Der in Beton und Asphalt gegossene "Alb-" Traum!
26.04.2011
25 Jahre Tschernobyl
+++ 26. April 1986, 1.23 Uhr, 58 Sekunden +++
Während eines Experiments im Block 4 des ukrainischen AKWs Tschernobyl gerät der Reaktor außer Kontrolle. Eine Notabschaltung von Hand bleibt wirkungslos. Eine erste Explosion schleudert die obere, tausende von Tonnen schwere Platte des Reaktors weg, brennendes radioaktives Material wird herausgeschleudert, das radioaktive Inventar freigesetzt. An mehr als 30 Stellen treten Brände auf. Rauch und Dampf bilden eine strahlende Wolke, die über die westlichen Teile der Sowjetunion und weiter Richtung Mitteleuropa hinwegzieht. Schließlich breitet sie sich über die ganze nördliche Erdhalbkugel aus. Insgesamt wird das rund 200fache der Radioaktivität der Atombombe von Hiroshima über diese radioaktive Wolke freigesetzt.
+++ 26. April, 4.30 Uhr +++
Der Schichtleiter meldet der Kraftwerksleitung, dass der Reaktor intakt geblieben sei, obwohl Bruchstücke des Brennstoffes offen rumliegen. Bis zum darauffolgenden Abend beharrt die Kraftwerksleitung darauf, dass der Reaktor nur gekühlt werden müsse.
+++ 26. April 1986, vormittags +++
Während im Atomkraftwerk die Feuerwehrleute ohne Schutzkleidung versuchen, die Brände zu löschen und dabei so verstrahlt werden, dass sie bald sterben, beginnt in der nahegelegenen Stadt Pripjat ein ganz normaler, schöner Samstag. Zwar gibt es Gerüchte über einen Unfall im Atomkraftwerk, aber die Kinder gehen zur Schule, man fährt ins Grüne und zum Baden. Die Verantwortlichen der Stadt haben Anweisungen, Normalität zu demonstrieren.
mehr zur Chronik der Katastrophe <klick hier>
18.04.2011
Unsere Petition an den Landtag NRW
Nachtrag: Die Petition inklusive der Unterschriftenliste ist in Düsseldorf angekommen! Jetzt heisst es abwarten!
Petition an den Petitionsausschuss des Landtages NRW
Die (Schallschutz- ?) Mauer an der
Südumgehung (Marienheider Straße) soll begrünt werden!

Die Unterzeichner bitten die zuständigen Minister des Landes NRW schnellstmöglich eine Begrünung der Mauer an der L 306 (Südumgehung Meinerzhagen) zu veranlassen!
Begründung:
-
Diese Straße ist optisch ein Schandfleck.
-
Pflanzen haben eine Lärm mindernde Wirkung.
-
Pflanzen filtern Staub- und Schadstoffe.
-
Eine mit Pflanzen begrünte Mauer trägt zur Reduktion von Kohlendioxid bei.
-
Pflanzliches Grün verbessert das Kleinklima .
Ausdruck der Unterschriftenliste <hier klicken>
Wenn Sie unsere Petition unterstützen wollen, kommen Sie am Gründonnerstag zwischen 9:30 und 11:30 Uhr an den Stand von Bündnis 90/Die Grünen (gegenüber der Stadthalle, am Zebrasteifen)!











